Viele Fernstudenten berichten über ihr Fernstudium in einem persönlichen Blog, in dem sie in regelmäßigen Abstand über Lerneinheiten, Erfolge, aber auch über Schwierigkeiten beim Lernen und beim Erledigen der Einsendearbeiten berichten. Diese persönlichen Blogs sind hilfreiche einsichten in den Alltag von Fernstudenten, die eine Hilfe für andere Fernstudenten und auch für Studieninteressierte sein können. Ich habe Euch die 7 meiner Meinung nach interessantesten persönlichen Blogs mit Erfahrungsberichten zum Fernstudium herausgesucht.
1.Dieter Welzels Blog
( Dieter Welzel hat seit den 80er Jahren bereits mehrere Fernstudiengänge absolviert und ist derzeit an der Fernuni Hagen im Studium Bachelor of Laws eingeschrieben )
2.Kulczewski.de
( Sehr ausführlicher und regelmäßig aktualisierter Blog eines Wirtschaftsinformatik-Studenten an der Fernuni Hagen )
3.Piggitux.net
( Erfahrungsberichte eines Absolventen des Fernlehrganges zum Webmaster )
4.Injelea.de
( Blogger ist hier eingeschriebener Student der Public Relations bei PR Plus und berichtet ausführlich über seine Erfahrungen )
5.Fernstudienblog.de
( Erfahrungsberichte zum Fernstudium Master Business Consulting )
6.Michi-Moder.de
( Interessanter Blog eines Informatikstudenten an der Fernuni Hagen)
7.Fernstudiert.de
( Erfahrungsberichte eines Fernstudiums der Web- und Medieninformatik )
Ihr kennt noch einen anderen aktuellen, interessanten Blog eines Fernstudenten oder einer Fernstudentin? Ich freue mich über eure Ergänzungsvorschläge!
Auch im Bildungsbereich und im Bereich der Fernstudiengänge existieren eine ganze Menge an Falschinformationen, Irrtümern und Mythen. Hier wollen wir Euch die beliebtesten 5 Mythen rund um das Fernstudium vorstellen:
1. Ein Fernstudium ist nicht anerkannt -Damit bekomme ich doch keinen Job.
Falsch. Laut einer Umfage von Euro-FH und emnid schätzen Personalchefs Fernstudienabsolventen für ihre Flexibilität und Belastbarkeit.
2. Ab einem gewissen Alter erfolgt ein Fernstudium nur noch zur persönlichen und nicht zur beruflichen Weiterbildung.
Falsch. Viele Menschen, die vorher in einem anderen Beruf gearbeitet haben, entscheiden sich auch in höherem Alter zu einem Fernstudium, um in einem ganz anderen Bereich auch beruflich tätig zu werden. Die Fächer, die im höheren Alter nochmal studiert werden, sind meistens aus dem Bereich der Sozial-, Geistes- und Gesundheitswissenschaften.
3. Fernschulen schicken zum Selbststudium doch sowieso nur zerfledderte Reader aus den 80er Jahren an die Studenten, um Geld zu sparen.
Falsch. Vieles läuft über das Internet und wird regelmäßig aktualisiert. Einige Fernschulen wie ILS sind schon zum “Printing on Demand” Verfahren übergegangen, bei dem kein Material “auf Halde” gehalten wird, sondern bei Bedarf nachgedruckt wird. Dies garantiert ein Höchstmass an Aktualität.
4. Fernstudenten sind sozialphobische Eigenbrötler, sonst hätten sie sich für ein Präsenzstudium eingeschrieben.
Falsch. Bei den meisten Fernstudenten steht die Vereinbarkeit von Studium und Beruf im Vordergrund.
Gegen das Eigenbrötlertum sprechen auch die zahlreichen Fernstudienforen, in denen auch eifrig Pläne für gemeinsame Lerngruppen geschmiedet werden.
5. Wenn die Prüfungen auch online stattfinden, kann doch getrickst und geschummelt werden!
Dies ist ein Irrtum vieler Nicht-Fernstudenten: Die Prüfungen finden nicht virtuell, sondern vor Ort an der Fernschule statt. Somit ist die Schummel- und Spickgefahr genauso hoch wie bei einem Präsenzstudium.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist die Fernuni Hagen auf dem besten Weg dahin, zur größten deutschen Hochschule Deutschlands zu werden.
Im Vergleich zum Vorjahr begonnen 2008 etwa 60 Prozent mehr Studierende - ungefähr 3000- an der einzigen staatlichen Fernuniversität. Die Zahl der Studenten stieg somit auf 43.500 und damit liegt die Fernuni Hagen gleichauf mit der UNI Köln und der Uni München, die jeweils zwischen 42.000 und 44.000 eingeschriebene Studenten haben.
Der besonders hohen Zuwachs an Studienanfängern ist wohl auf das neue Studienfach Psychologie zurückzuführen, dessen Einführung bereits im Vorfeld für große Begeisterung und Euphorie sorgte.
Mehr zur Fernuni Hagen: Fernuni Hagen
Am 2.Oktober eröffnete der grosse Fernstudienanbieter ILS ein neues Bildungszentrum in Hamburg- Rahlstedt. Auf insgesamt 11.000 Quadratmetern entstanden durch das rasante Wachstum von ILS dringend benötigte hochmoderne Schulungsräume, einen Verwaltungstrakt und eine hauseigene Druckerei. In der Druckerei von ILS werden künftig Reader und Lernunterlagen im “Print on Demand” Verfahren erstellt, um zu vermeiden, daß zuviel Material “auf Halde” liegt und nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Zudem wurde ein “Boardinghouse” mit 44 Zimmern für ILS-Studenten eröffnet, in dem die auswärtigen Studenten während der Präsenzblöcke übernachten können. Dies soll auch die Vernetzung und das bessere Kennenlernen der Studenten untereinander fördern.
Mehr über ILS:
ILS
Wieso viel Geld für ein Fernstudium ausgeben, wenn man sich das Wissen auch einfach durch Fachliteratur aus der nächsten Bücherei und das Internet aneignen kann? Diese Frage begegnet mir in meinem Umfeld öfter.
Ein organisiertes und fachlich versiertes Fernstudium überwiegt durch sehr viele Vorteile gegenüber dem Lernen ausschliesslich aus Büchern und dem Internet. Hier habe ich mal einige Punkte zusammen getragen, die eindeutig für das Fernstudium sprechen:
Fachliche Betreuung durch Dozenten.
Das ist unerläßlich für ein erfolgreiches Studium. Man braucht einfach versierte Experten, die man fragen kann, wenn es fachliche Probleme gibt.
Neuester Stand der Wissenschaft.
Die von den Fernschulen angebotenen Fernkurse werden von der ZFUW - der Zentralstelle für die Akkreditierung von Fernstudiengängen -regelmäßig überprüft. hierbei wird auch auf die Aktualität des Lehrstoffs geachtet. Beim Selbststudium weiß man oft nicht, ob das, was man gerade lernt, nicht bereits durch neurere Erkenntnisse auf diesem Gebiet gar nicht mehr gilt.
Die Kommilitonen.
Auch wenn sie oft weit verstreut wohnen, es ist manchmal wichtig, jemanden zu haben, der oder die das selbse studiert. Und sei es nur, um sich gemeinsam über den schusseligen Dozenten auszulassen
Bitte schriftlich.
Von den meisten werden sie nicht unbedingt geliebt - aber schriftliche Prüfungen bauen einen gewissen Druck auf, um den Lernstoff auch wirklich gewissenhaft in einer gewissen Zeit zu verinnerlichen und wiedergeben zu können.
Der Abschluss.
Zu guter Letzt: Bei einem Selbststudium erhalten Sie keinerlei schriftliche Bestätigung ihrer geleisteten Aufgaben und über das Gelernte. Ob staatlich anerkannter akademischer Abschluss oder ein Fernkurs in Chinesischer Medizin - es ist einfach ein gutes Gefühl, das Diplom oder das Abschlusszertifikat nach vielen vergossenen Schweissperlen in den Händen zu halten.