Neues Bachelor-Fernstudium Energiewirtschaft und -management

Unsere heutige Welt ist gekennzeichnet durch eine immer stärkere Vernetzung und durch einen zunehmenden Wettbewerb im Bereich der Technologie. Diese Entwicklung erfordert Fach- und Führungskräfte, die an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik zu Hause sind und die entsprechenden Prozesse nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekten konzipieren und umsetzen können. Der Bachelor „Energiewirtschaft und -management“ – angesiedelt in der Fachrichtung Wirtschaft und Technologiemanagement – zielt auf Führungskräfte ab, die ein interdisziplinäres Profil anstreben um mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen zu stärken.
Energiewirtschaft umfasst staatliche Eingriffe aller Art, sie beinhaltet den Ausbau erneuerbarer Energien und sie stellt die Energieversorgung von öffentlichen und privaten Haushalten sicher.

Im Rahmen des Bachelor „Energiewirtschaft und -management“ lernen die Studierenden, verantwortungsbewusst mit den jeweiligen Ressourcen umzugehen und die langfristige Versorgung sicherzustellen. Das Studium fokussiert besonders auf das Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen. Es befähigt die Absolventen durch die Vermittlung von qualifiziertem Fachwissen zur Mitarbeit in energieerzeugenden, -verteilenden und -verbrauchenden Unternehmen. Gerade diese Ausrichtung ermöglicht einen sehr breites berufliches Einsatzgebiet in einer Branche mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven.
Die Studiendauer liegt bei sechs Semestern, die einer Regelstudienzeit von drei Jahren oder 36 Monaten entsprechen. Der Studiengang Bachelor „Energiewirtschaft und -management“ schließt mit dem Bachelor of Engineering (B. Sc.).
Zu den Zulassungsvoraussetzungen an der staatlich anerkannten Fachhochschule gehören die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachgebundene Hochschulreife). Alternativ ist eine Zulassung mit Allgemeiner oder Fachgebundener Fachhochschulreife möglich. Ebenso ergibt sich die Möglichkeit einer Zulassung mit einer vom Hessischen Kultusministerium als gleichwertig anerkannten Hochschulzugangsberechtigung wie zum Beispiel einem einschlägig ausgebildeten Meister oder staatlich geprüften Techniker.
Zu den Studieninhalten gehören im Grundlagenstudium zunächst allgemeine Grundlagen und Interkulturelles. Hierzu zählen Wirtschaftsmathematik und Statistik, Wirtschaftsinformatik sowie Projektmanagement und Internationales Management. Die Vermittlung von Grundlagenwissen in Wirtschaft, Energiewirtschaft und -management sowie Energietechnik macht im Grundlagenstudium den größten Teil aus. Im Kern- und Vertiefungsstudium schließt sich eine umfassende und weit gefasste Vertiefung des Bereichs Energiewirtschaft und -management an. Hinzu kommen Seminare, Projektarbeiten, eine berufspraktische Phase und die Bachelorarbeit.

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