Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man unbedingt so früh wie möglich abschließen. Denn wenn erst einmal gesundheitliche Probleme aufgetreten sind, wird es schwierig oder gar unmöglich, eine effektive Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Je gesünder man ist, desto weniger Ausschlüsse und Risikozuschläge enthält sie.
Berufsunfähigkeit bezeichnet eine langfristige Beeinträchtigung der Berufsausübung durch Krankheit, Unfall oder Invalidität. Um im Fall einer Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, muss man mindestens fünf Jahre Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung gewesen sein und die letzten drei Jahre Beiträge geleistet haben.
Bei einem Studenten steht nicht fest, welchen Beruf er später ergreifen wird. Daher kann sich eine Berufsunfähigkeit im eigentlichen Sinne noch gar nicht ergeben. Viele Gesellschaften gewähren deshalb Studenten nur die wenig leistungsstarke Erwerbsunfähigkeitsversicherung bis zum Studienabschluss.
Doch es gibt auch Anbieter, die Studenten mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Achten sollte man auch darauf, dass diese eine Nachversicherungsgarantie beinhaltet. Sie besagt, dass man nach dem Studium die Berufsunfähigkeitsrente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen kann und diese somit an das aktuelle Berufsbild anpassen kann.