Richtiges Zeitmanagement beim Fernstudium

Da die meisten Fernstudenten neben ihrem Fernstudium noch einer abhängigen Arbeit nachgegen, ist ein effektives Zeitmanagement zum Einplanen von Zeit, die nur fürs Lernen genutzt wird, sinnvoll. Fernstudium-Journal gibt einige Tipps zum Zeitmanagement für Fernstudenten.
Wann lernt es sich am besten? Am Wochenende, morgens vor der Arbeit oder abends, nach der Arbeit?
Die erfahrungen zeigen, dass sich die frühen Morgenstunden anbieten, um sich in den Lernstoff zu vertiefen. Morgens hat man den Kopf nicht so voll wie nach getaner Arbeit und kann sich so eineinhalb bis zwei Stunden ganz auf das Lernen konzentrieren. Nach der Arbeit ist meist irgendwas zu tun, man ist gestresst von der Arbeit und hat keinen Kopf mehr für konzentriertes Lernen. Wenn Sie also morgens eineinhalb Stunden lernen, dann haben Sie schon ein wöchentliches Lernpensum von zehn Stunden. Für ein akademisches Fernstudium geht man von einem wöchentlichen Lernpensum von 15 Stunden aus. Die restlichen 5 Stunden sollten Sie dann nicht über das gesamte Wochenende verteilen, sondern sich einen Tag fürs Lernen konzentrieren. Wenn Sie sich den Samstag fürs Lernen reservieren, dann sollten Sie sonntags keinen Gedanken ans Lernen verschwenden, sondern an die Erholung denken. Besonders, wenn man Familie hat, dann sollte man diese nicht vernachlässigen. Und Sie selbst brauchen auch zumindest einen Tag in der Woche , an dem Sie wieder volle Energie für die nächste Woche tanken können.

Fernstudium immer beliebter

Im Jahr 2008 haben sich 348 000 Menschen durch ein Fernstudium fortgebildet, das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahresvergleich.
Das besagt die aktuelle Fernunterrichtsstatistik des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung in Bonn. Fast 70 000 der Fernstudierenden waren an einer Fernhochschule wie der FernUni Hagen oder der Wilhelm Büchner Hochschule eingeschrieben, das sind satte 16 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Fokus der Fernstudiengänge liegt im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. So sind an der FernUni Hagen 40 Prozent der Studierenden an dieser Fakultät eingeschrieben. Im Laufe der letzten fünf Jahre ist die Teilnehmeranzahl aller Fernstudienangebote um satte 37 Prozent gewachsen. Diese Zahlen und Fakten belegen einmal mehr, das das Fernstudium immer beliebter und allmählich eine ernstzunehmende Alternative zum Präsenzstudium darstellt.

Welches Fernstudium lohnt sich in schwarz-gelben Zeiten?

Die Überschrift ist vielleicht etwas reisserisch gewählt, jedoch wird sich in Bezug auf die Erfolgsaussichten mancher Ausbildungen und Studiengänge wohl doch einiges ändern.
So will Schwarz-Gelb und hier hauptsächlich die FDP die Förderung für Solarenergie noch stärker als bisher beabsichtigt herunterfahren. Dies würde eine sinkende Attraktivität für Studiengänge aus dem Energiebereich bedeuten, an erster Stelle sei hier der erst zu diesem Wintersemester gestartete Fernstudiengang zum Gebäudeenergieberater an der SGD zu nennen.
Freuen jedoch dürfte sich der automobilindustrieabhängige Mittelstand, denn gerade für diesen Bereich hat die FDP ja massive Steuerentlastungen angekündigt. So werden IHK-zertifizierte Studiengänge oder Fernstudiengänge wie Automotive Industry (MBA) im Bereich Kraftfahrzeugtechnik und weiteren verwandten Bereichen wie Maschinenbau oder Mechatronik sich wohl wachsender Beliebtheit erfreuen.
Guido Westerwelle, den künftigen Aussenminister, möchte ich an dieser Stelle noch auf die reichhaltigen Angebote vieler Fernakademien aus dem Bereich Englisch/ Business Englisch aufmerksam machen…

Wie lange dauert ein Fernstudium eigentlich?

Sie stehen vor der Entscheidung, ein Fernstudium zu absolvieren und haben Angst davor, für Jahre eingebunden zu sein? Oder Sie wollen das vielgepredigte Credo des “Lebenslangen Lernen” ernst nehmen und sich konstant über eine längere Zeit fortbilden? Die Dauer eines Fernstudiums variiert oft enorm. Fernstudium-Journal klärt über die Dauer von Fernstudiengängen auf.
Wie lange ein Fernstudium dauert, hängt in der Regel auch von der Art des Abschlusses ab. Nicht- universitäre Zertifikatskurse an Hochschulen wie dem ILS oder AKAD, beispielsweise im Bereich Sprachen, können oft in wenigen Monaten absolviert werden.Auch eine Ausbildung zum Hundetrainer im Fernstudium nimt nur 6 Monate in Anspruch. Mit einer Dauer von mehreren Jahren muß man bei akademischen Fernstudiengängen mit den Abschlüssen Bachelor, Master oder Diplom rechnen. Teilweise werden Master-Fernstudiengänge im Turbotempo von nur zwei Semestern bis zum Abschluss angeboten, aber dies ist mt einer beruflichen Tätigeit nebenher kaum machbar. In der Regel sollte für ein Master-Fernstudium zwei bis zweieinhalb Jahre, für ein Bachelor-Fernstudium drei bis dreieinhalb Jahre und für ein Diplom-Fernstudium vier bis fünf Jahre eingeplant werden. Dies jedoch unter der Voraussetzung, daß man nicht nebenbei noch in Vollzeit arbeitet, dennn sonst benötigt man schon ein starkes Maß an Arbeitseinsatz und Selbstdisziplin. Für Personen, die für die Dauer des Fernstudiums nicht aus dem Berufsausleben aussteigen wollen, sind Teilzeitfernstudiengänge vielleicht eine Mögichkeit, Beruf und Studium unter einen Hut zu bringen.
Die Fernuni Hagen bietet diese zum Beispiel an, sie dauern dopelt so lange wie Vollzeitfernstudiengänge.
Hier müssen Sie also statt 6 Semestern für ein Bachelorstudium 12 Semester einkalkulieren.
Das ist schon eine sehr lange Zeit, meinen Sie? Es geht noch länger. Die nebenberuflichen Fernstudiengänge an der TU Dresden haben teilweise eine Regelstudienzeit von 20 Semestern, also 10 Jahre bis zum Abschluss.
Die Dauer von Fernstudiengängen kann also stark variieren und es ist für jeden Lerntyp etwas dabei: Für den Turbobüffler bis zum entspannten Lerner.

Fernstudienabsolventen bei Arbeitgebern heiss begehrt

Eine aktuelle Studie von Forsa, in Auftrag gegeben von der Fernhochschule Hamburg und das ILS , zeigt, daß Personalchefs Absolventen von Fernstudiengängen immer stärker Absolventen von Präsenzstudiengängen vorziehen.
Für diese Studie wurden im Januar 2009 Personalverantwortliche von 300 Untermnehmen mit über 150 Mitarbeitern über ihre Einschätzungen zum Thema Absolventen von Fernstudiengängen befragt.
Die Studie zeigt ganz deutlich den guten Ruf von Fernstudiengängen bei Personalverantwortlichen: Vier von zehn Arbeitgebern würden den Absolventen von Fernstudiengängen den Vorzug gegenüber Absolventen von Präsenzstudiengängen geben, nur 28 Prozent bevorzugen hingegen Absolventen von Präsenzstudiengängen.
29 Prozent der Befragten machen keinen Unterschied zwischen Absolventen von Fernstudiengängen und jenen von Präsenzstudiengängen.
Der Anteil der Arbeitgeber, der Fernstudienabsolventen bevorzugt, hat sich im Vergleich zur Vorjahresstudie um 13 Prozent gesteigert.
“Diese positive Wahrnehmung der Arbeitgeber ist vor allem auf die Fernstudierenden selbst zurückzuführen, denn sie zeigen durch ihr entschlossens engagement den Erfolg dieser Weiterbildungsmethode”, erklärt Prof. Dr. Jens-Mogens Holm, Präsident der Euro-FH, das steigende Ansehen von Fernstudienabsolventen.
Im Rahmen der Forsa Studie wurden Personaler auch hinsichtlich ihrer Einschätzung befragt, in welchen Bereichen der Qualifikation sie eher die Mitarbeiter selbst in der Verantwortung sehen und in welchen Bereichen eher das Unternehmen Fortbildungen und Seminare anbieten sollte. Über 60 Prozent der Befragten sehen die Mitarbeiter bei den Bereichen Allgemenbildung und fehlerfreie Deutschkenntnisse in der Verantanwortung, für angemessene Kenntnisse zu sorgen, für stellenspezifisches Know how und betriebswirtschaftliches Wissen sehen die Arbeitgeber eher das Unternehmen selbst verantwortlich.
So zeigt die neue Forsa Studie, daß gerade in Krisenzeiten ein Fernstudium eine lohnende Investition in die eigene berufliche Zukunft ist.
( Quelle: Pressemitteilung)

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