5 Mythen rund um das Fernstudium
Auch im Bildungsbereich und im Bereich der Fernstudiengänge existieren eine ganze Menge an Falschinformationen, Irrtümern und Mythen. Hier wollen wir Euch die beliebtesten 5 Mythen rund um das Fernstudium vorstellen:
1. Ein Fernstudium ist nicht anerkannt -Damit bekomme ich doch keinen Job.
Falsch. Laut einer Umfage von Euro-FH und emnid schätzen Personalchefs Fernstudienabsolventen für ihre Flexibilität und Belastbarkeit.
2. Ab einem gewissen Alter erfolgt ein Fernstudium nur noch zur persönlichen und nicht zur beruflichen Weiterbildung.
Falsch. Viele Menschen, die vorher in einem anderen Beruf gearbeitet haben, entscheiden sich auch in höherem Alter zu einem Fernstudium, um in einem ganz anderen Bereich auch beruflich tätig zu werden. Die Fächer, die im höheren Alter nochmal studiert werden, sind meistens aus dem Bereich der Sozial-, Geistes- und Gesundheitswissenschaften.
3. Fernschulen schicken zum Selbststudium doch sowieso nur zerfledderte Reader aus den 80er Jahren an die Studenten, um Geld zu sparen.
Falsch. Vieles läuft über das Internet und wird regelmäßig aktualisiert. Einige Fernschulen wie ILS sind schon zum “Printing on Demand” Verfahren übergegangen, bei dem kein Material “auf Halde” gehalten wird, sondern bei Bedarf nachgedruckt wird. Dies garantiert ein Höchstmass an Aktualität.
4. Fernstudenten sind sozialphobische Eigenbrötler, sonst hätten sie sich für ein Präsenzstudium eingeschrieben.
Falsch. Bei den meisten Fernstudenten steht die Vereinbarkeit von Studium und Beruf im Vordergrund.
Gegen das Eigenbrötlertum sprechen auch die zahlreichen Fernstudienforen, in denen auch eifrig Pläne für gemeinsame Lerngruppen geschmiedet werden.
5. Wenn die Prüfungen auch online stattfinden, kann doch getrickst und geschummelt werden!
Dies ist ein Irrtum vieler Nicht-Fernstudenten: Die Prüfungen finden nicht virtuell, sondern vor Ort an der Fernschule statt. Somit ist die Schummel- und Spickgefahr genauso hoch wie bei einem Präsenzstudium.